Biketrolly-System und Ideenschmiede
Hans-Jürgen Zeis
Germany
D-90443 Nürnberg
Schanzäckerstrasse 27
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Phone: 0049 (0 )172 81 34 997
Alles rund
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E-Transport
Alles rund um Bike
gleiche Technik, gleicher raster, nur eine andere Breite für den Rücken und Tragebänder! Rennrad, Mountainbike, Tourenrad, Pedelec, E-Bike, Reisen, Wandern, Laufen, Fahren,Tragen mit zwei freien Händen für schwierige Passagen.
Alles rund um
Golf & Biketrolly,



Pilgertrolly
reduziert,
spartanisch,
minimal...
Reifenwahl
Stand der Webseite: 27. August 2016
Alles rund um Biketrolly & Reisen


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Quelle: Disclaimer von Fachanwalt.de
Das Ritual am Ende einer langen Reise:
verbrennen was belastet...

Golftrolly
Nach einem Jahr Testlauf und verschiedenen Trolleys anderer Hersteller,
sagt meine Frau, dass der Golftrolly am besten rollt!
Meine Frau muss es wissen, denn sie ist streng neutral!











Kein Handel - Kein Verkauf! Nur Lizenzvergabe






Ursprung und Historie Biketrolly, etc...
von der Kraxe zum Stecksystem

Diese Woche sass ich am Tisch und mein Golftrolly stand unweit von mir. Ein Goldspieler sah meinen Golftrolly und bemerkte zu seiner am Tisch sitzende Runde lakonisch: "Eine Sackkarre!"
Ich lächelte leise in mich hinein und ließ die Geschichte von meinem Biketrolly vor meinem geistigen Auge Revue passieren.
Ich beschloss daraufhin wenigstens einige Sätze zur Entstehung des Biketrolly und seinem historischen Hintergrund zu schreiben:

Angefangen hatte es in den siebziger Jahren, als ich als junger Jäger nach Südtirol, ins Ahrntal, Antholzer Tal und ins Gsieser Tal kam, um mit den dortigen einheimischen Jägern auf Gemsen zu jagen.
Ich hatte den Ehrgeiz nicht als zahlender Gast zu kommen, sondern ganz bewusst als ganz einfacher junger Jäger, um die Jagd in den Alpen kennenzulernen. So ersuchte ich auch nicht um einen Abschuss, sondern interessierte mich für den Alltag eines Berufsjägers, der Bergabuern  und deren schwerer Arbeit. Ich bot im Winter meine Hilfe zur Wildfütterung an, was gerne angenommen wurde, denn es war eine höllische Plage!
Hautnah erlebte ich zum ersten Mal den Einsatz einer Südtiroler Kraxe. Ein gepresster Heuballen wurde aufgebunden, man hockte sich am Boden und rutschte langsam in die Haltebänder der Kraxe. dann wurde man aufgerichtet, denn von alleine ging das nicht mehr. Vorsichtig balancierend, mit langem Bergstock ging es in den steilen Bergwald. Nicht selten versank man bis zum Bauch im Schnee. Es war eine schweisstreibende Arbeit und ich war masslos erstaunt, welche Lasten schmal gebaute Südtiroler sicher über Eis und Schnee transportierten.

Zumindest mein guter Wille wurde honoriert, wenngleich meine Leistungen weit hinter den der Einheimischen hinterher hinkten. Der erste Gamsabschuss wurde mir von den Jägern angeboten! So war das eine ehrliche und saubere Art und nicht die eines zahlenden Freiers! Viele Gemsen, viele Pirschgänge mit den besten Südtiroler Jägern sollten noch folgen.
Zurück zur Historie:
Mein Interesse für dieses eigenartige Transportmittel war geweckt und ich ließ mir erzählen und zeigen, was zu dieser Zeit noch gang und gäbe war.
Die Kraxen wurden natürlich mit einfachsten Mitteln in Handarbeit hergestellt und es wurden verschiedene Holzsorten verwendet. Birnbaum und Zwetschge kommen dabei vor.
Jahrzehnte verrichtete eine Kraxe ihren Dienst, war sie beschädigt, wurde repariert. Auch die Tragebänder, die Schnüre, Riemen wurden in Handarbeit am Hof hergestellt und ihre Langlebigkeit war erstaunlich.

Über jedes Teil, speziell der raffinierten handgemachten Hilfsmittel der Berbauern könnte man lange und viel schreiben. Auch die raffinierte Art zu befestigen, zu verschnüren, mit handgefertigten Hölzern, Effekte zu erzielen, die einem heutigen Spannriemen gleichkommen, ließe sich trefflich schreiben. Die Südtiroler Bauern waren unglaublich geschicklich und kreativ!
Die Lasten erschienen mir zuweilen unmenschlich! Wurde Heu transportiert, so sah man oft den Träger nicht mehr unter dem Riesengebilde. Mir wurden die verschiedensten Kraxen gezeigt, Kopfkraxen für Händler und Hausierer, kleine Kraxen für Schmuggler auf schmalen Pfaden. Der Erfindungsreichtum der Südtiroler Bauern war unglaublich. Von den teilweise 1.600m hoch gelegenen Höfen wurden Kranke zum Doktor und Tote in der Kraxe zu Tale transportiert. Es gab kein anderes Transportmittel!
Nur ungern trennte man sich von einer Kraxe, denn es gab nie zviele, oder unnütz herumliegende.
Endlich gelang es mir, meine erste Kraxe aus dem Ahrntal zu erwerben.

Für meine Zwecke baute ich mir meine Kraxe um, denn ich wollte einen Begleiter auf der Jagd für alle Zwecke.
So habe ich die umgedrehte Kraxe als Auflage bei Pirschgängen benützt und etliche Rehböcke damit geschossen. Schwere Lasten, Ausrüstung und auch mein damals kleines Kind getragen.

Als ich beschloss Fahrradfahren zu meinem hauptsächlichen Interessengebiet zu machen, nervte mich immer wieder auf Bahnhöfen, oder verzwickten Situationen mein Gepäck samt Fahrrad aufteilen zu müssen und nur portionsweise transportieren zu können.
Ich wollte meine Sachen in einem zuge transportieren, die beiden Hände für wichtigere Dinge frei haben!
Meine Erfahrungen mit der Kraxe dominierten meine Gedanken. So kam es, dass die Kraxe das rollen lernte und nach vielen, vielen, jahrelangen Erprobungen und Veränderungen das heute System entstand. Holz, speziell Schichtholz lässt sich wunderbar verarbeiten, bearbeiten, verändern. es gibt nichts Vergleichbares. Aus Sperrholz wurden vor siebzig Jahren und mehr- in Emangelung anderer Materialien die ersten Düsenflugzeuge und Raketenflugzeuge gebaut. Kanu, Schiffe, kurzum unglaublich viele Sachen lassen sich mit minimalem Material- und Geldaufwand herstellen. Die Schwierigkeit liegt im Detail. Immer wieder stößt man im Laufe der Jahre des Einsatzes und des Gebrauches auf neue Ideen, die zu Veränderungen führen. Diese kann man dank des Materials einfach und schnell durchführen. Aus Biketrolly entstand Pilgertrolly, Akia, Bootswagen, Cargotrolly, Chuck Wagon, Golftrolly...

Alle haben eines gemeinsam: 12 mm Schichtholzplatte und ein immer gleiches Steckmass!

Viele Teile lassen sich immer wieder anders verwenden. Für mich ein immer wieder spannendes Ereignis, anders zu bauen, neu zu denken, überdenken und probieren.
Scheinbare Selbstverständlichkeiten fielen mir erst nach monatelangen Testreihen wie Schuppen von den Augen! Immer einfacher, immer spartanischer ist die Devise. Kompliziert kann jeder.
Mit einfachsten Mittel kann selbst auf einer Reise modifiziert, repariert werden. Alles ohne Nagel, ohne Schraube, nur mit Spannverbindungen, die noch aktuell in jeder Spannsäge und früher auf Segelschiffen geläufiges Befestigungsmaterial waren. Die Verpackungsstreifen, welche heute in Unmengen eingesetzt und weggeworfen werden, sind ein hervorragendes Spannungsband und eigentlich viel zu schade, um sofort entsorgt zu werden.
Nach jahrelangem Tüfteln und Erfinden lächelt man nur leise, wenn die tollsten, abwertigenden Bezeichnungen fallen, welche einen früher in Rage versetzt hätten...














seit den Anfängen unserer Kultur...







... begleitet uns die Kraxe ...







... in Südtirol...







... die erste Kraxe, Urform des Biketrolly...







... der erste Biketrolly lasergeschnitten







... 2012 läuft zuerst ohne Achse...







...langsam entwickelt sich ein universelles Stecksystem für Fahrrad, Wandern, etc.







Zwei "leichte Portugieser"

Oder auch leichte Andalusier, je nach dem wie man es nimmt... Speziell nach meinen gesammelten Erfahrungen bei der Flug- und Golfreise im März diesen Jahres nach Mallorca, wurden zwei Golftrolly jetzt fertig. Einer mit Carbonachse, der andere mit Alu- Achse. Beide Laufräder mit Shimano Achse, Speichen und Schwalbe Reifen. Sofort verfügbar und einsetzbar.  Mit Splint gehalten und sofort auch als ganze Achse wechselbar, um eine andere Spurweite, oder Radbreite, je nach Gras- oder Bodenbeschaffenheit auszuwechseln.

Es flossen alle gemachten Erfahrungen bei Flug, Unterkunft und Golfplatz ein, so der geringe Türabstand von spanischen Aufzügen, geringer Durchgang im Zimmer, generell wenig Platz etc.

Da zu dieser Zeit die Böden eher hart und trocken sind, genügen die schmäleren Reifen. Natürlich könnte jede Art von breiteren Rädern aufgeschoben werden.
Es wurde viel Augenmerk auf geringes Gewicht gelegt, genügend Flaschenhalter mit Isolation, denn ausreichend trinken ist sehr wichtig! ( Ist auch für Thermoskanne dimensioniert)

Die Fahrradkupplung lässt sich drehen und kann dann bei Bedarf besser als Handgriff genützt werden. Die zerlegten Teile sind auf Koffergröße ausgerichtet.

Natürlich sind weitere "Specials" verbaut... Technisch ist das wohl ziemlicher Endstand. Leichter ginge es nur noch mit Schaumgerüst und Carbonlaminierung, was natürlich nicht mehr zerlegbar und unbezahlbar wäre. 3D Druck ist auch noch in weiter Ferne und so bleibt Schichtholz immer noch die Nummer eins für mich.

Jetzt ginge es eigentlich an die "Veredelung" sprich nachträgliche Designmöglichkeiten. Da wären Einlegearbeiten, Lasergravuren mit diversen Motiven, Ornamentarbeiten, Durchbrüche, etc. Das sollte eigentlich dem Anwender überlassen sein, denn darin besteht auch ein wesentlicher Unterschied zu fertiger Importware. Mal sehen was gelingt...














mit MITUFA Tornister und Springbockfell







die wohl schnellste und unkomplizierteste Verpackung für Ausrüstung. Damit an die Ostsee







meine persönliche Nummer eins für die Radreise, diesmal an die Elbe







Für viele meiner Reisen der ideale Begleiter...







Einer der speziellen Golftrollys







Die Umbauten zum Cargotrolly







Vorne ein Motor, und hinten eine Art Planwagen... "Chuck Wagon" Der Wilde Westen lässt grüßen...







Der Pilgertrolly mit eigens dafür konstruierter Weste







eingedenk der Kraxe geht alles!







Golftrollys, immer wieder anders gedacht und modifiziert...







Golftrollys, vorläufiger Endstand im August 2016







Programmplatte Biketrolly







auch "Lowländer" sind Präzisionsschützen!







19.8. - GC Lauterhofen - etwas ganz Besonderes für das Auge und die Sinne!